E-Smog und das Gehirn

Was passiert im Gehirn bei hoher E-Smog Belastung?

Die beiden Kommunikationsmöglichkeiten des Körpers.

 Biochemische Steuerung einer Zelle; das Hormon dockt an den Rezeptor an
Biochemische Steuerung einer Zelle; das Hormon dockt an den Rezeptor an

 

Grundsätzlich besitzen lebende Organismen zwei Hauptsprachen:

 

Die biochemische und die energetische.

 

Die biochemische Steuerung wird maßgeblich von Hormonen, Enzymen und sogenannten Second-Messengern übernommen.

 

 

 


Energetische Steuerung einer Zelle; das Hormon aktiviert durch seine eigene Frequenz die Zellfunktion
Energetische Steuerung einer Zelle; das Hormon aktiviert durch seine eigene Frequenz die Zellfunktion

Die energetische Steuerung wird durch elektrische und elektronische Aktivitäten gelenkt, wie der Muskel- und Nervenaktivität.

 

Hierbei entsteht z.B. durch die Kontraktion eines Muskels ein elektromagnetischer Impuls. Das dadurch entstandene magnetische Feld breitet sich durch den Körper aus. [Rasmussen 1981]

 

Diese energetische Steuerung ist notwendig, denn jeder Bestandteil des Körpers muss seine eigenen Aktivitäten schnell und richtig auf die anderen Teile anpassen können. 

 

So ist der Körper in der Lage auf äußere Einflüsse zu reagieren, indem z.B. spezifische Zellaktivitäten - nach einer Schnittverletzung - gestartet werden, die Reparaturvorgänge initiieren und koordinieren.

"Der menschliche Körper ist in seiner Gesamtheit die Summe aus Tausenden von physiologischen Prozessen und Eigenschaften (traits), die zusammenwirken. Jeder Atemzug, jeder Herzschlag schließt das Zusammenwirken unzähliger Ereignisse mit ein. Eine riesige Zahl von Funktionen kann simultan ausgeführt werden. Die Teile und Prozesse in einem Organismus sind sehr komplex ineinander verwoben. An tausend Stellen findet eine Koordinierung statt. " [Adoplph 1982]

Wie steuert das Gehirn den Körper?

Eine Hirnwelle ist ca. 0,1 Sekunden lang. Sie entstehen in den Milliarden von Gehirnzellen (Neuronen) und breiten sich durch das Gehirn im gesamten Nervensystem aus. Somit wird jeder Teil des Körpers erreicht.

 

Die Hirnwellen regulieren die Erregbarkeit und Aktivität des gesamten Nervensystems.

 

Die Steuerfrequenzen des Gehirns reichen von 0,1 - 100 Hz

  • Delta-Wellen 0,1 - bis 4 Hz
  • Theta-Wellen 4 bis 8 Hz
  • Alpha-Wellen 8 bis 13 Hz
  • Beta-Wellen 13 bis 30 Hz
  • Gammawellen30 bis 100 Hz

Die Frequenz von Hirnwellen ist nicht konstant, sondern variiert von einem Moment zum anderen um sich an die Umweltbedingungen anzupassen.

 

Alle Hirnwellen entstehen im Thalamus und werden durch diesen auch getaktet. Er ist der sogenannte "Schrittmacher" des Gehirns. Im Bereich des Thalamus sickern Kalziumionen in die Neuronen ein - Kalzium wird angereichert. Diese Neuronen schwingen nun 1,5 - 28 Sekunden lang. Durch diese Schwingungen werden Hirnwellen ausgelöst, die sich aufwärts durch das Gehirn und im gesamten Nervensystem ausbreiten.

 

Sobald sich ein Kalziumüberschuss in den betroffenen Neuronen aufgebaut hat, hören die thalamischen Schwingungen schließlich auf. Es stellt sich eine Ruhephase zwischen 5 und 25 Sekunden ein, die Hirnwellen werden nun nicht mehr durch den Thalamus beeinflusst.

Ein "Freilauf" der Hirnwellen entsteht. [Oschman J. L. 2000]

 

In dieser Zeit sind die Hirnwellen für externe elektromagnetische Felder empfänglich.

Warum lassen sich Hirnwellen von außen beeinflussen?

Vollständige und dauerhafte Gesundheit wäre wünschenswert ist jedoch eher die Ausnahme. Deswegen öffnet sich der Körper nach außen und lässt sich von externen Quellen beeinflussen, um zu "lernen". Generell sind Frequenzen kleiner 30 Hz (ELF – Extrem Low Frequency) in der Lage einen "Schnellstart" bei Heilungen zu erzeugen [Sisken & Walker 1995].

 

Das Frequenzfenster um 7 Hz beschleunigt nachweislich das Knochenwachstum, das bei Knochenbrüchen und deren Heilung von großer Bedeutung ist. 

 

Durch die Freilaufphase der Hirnwellen öffnet sich der Körper bewusst nach außen und reagiert damit empfänglich. Zum Beispiel auf Frequenzen von anderen Menschen, die einen blockierten Energie- und Informationsfluss öffnen können. Durch diese Möglichkeit "kann sich ein stagnierender Heilungsprozess in einen aktiven Reparaturvorgang umwandeln" [Bassett 1995].

 

In der Medizin werden Frequenzen gezielt genutzt. Bei der sogenannten "Pulsierenden Elektromagnetfeld-Therapie" (PEMF-Therapie) wird ein batteriebetriebener, mit einer Spule verbundener Pulsgenerator für 8 bis 10 Stunden täglich auf den zu heilenden Bereich aufgesetzt. Die verwendete Frequenz zur Förderung des Knochenwachstums befindet sich bei ca. 7 Hz. Hier werden die körpereigenen Frequenzen durch den Pulsgenerator dominiert.

 

Extrem niedrige Frequenzen (ELF) die einen stagnierenden Heilungsprozess in einen aktiven Reperaturvorgang umwandeln können.
Extrem niedrige Frequenzen (ELF) die einen stagnierenden Heilungsprozess in einen aktiven Reperaturvorgang umwandeln können.

Zusammenfassung

 

In der modernen Gesellschaft sind hochfrequente Felder bedeutsam, da sie für die Kommunikation unabdingbar sind. Fast jede technische Errungenschaft ist in der Lage, "künstliche" Frequenzen, die weit größer sind, als die klassischen 0 - 100 Hz, die unser Körper zu Kommunikation benötigt, zu erzeugen.

Der Leistung solcher Geräte sind fast keine Grenzen gesetzt. Nahezu jede beliebige Frequenz kann in definierter Intensität erzeugt werden. Generell sind aber nur Frequenzen von 0 - 30 Hz für den Körper förderlich.

 

Hochfrequente Strahlung (WLAN, Bluetooth oder 5G)

arbeitet mit einem deutlich höhrem Frequenzspektrum als der Körper.

Diese kann unerwünschte Erscheinungen im Körper hervorrufen.

Hier gilt die Devise: so weit wie möglich ausschalten!

 

Bei modernen WLAN Routern können die aktiven Zeiten manuell gewählt werden. Stellen Sie Ihre Schlafzeiten (z.B. von 22:00 bis 6:00 Uhr, in denen das WLAN deaktiviert ist) bewusst ein. Des weiteren ist es förderlich, das Handy während des Schlafs auszuschalten oder in den Flug-Modus zu schalten (Wecker bleibt aktiv).

 

Auch bei anderen Geräten ist eine Optimierung möglich. Verbindungen von elektronischen Geräten sollten Sie, soweit wie möglich, auf klassische Kabelverbindungen umstellen (z.B. HiFi-Anlage und Laptop, sowie Fernseher) anstatt dauerhaft WLAN und Bluetooth zu nutzen.

 

Die Einwirkung von hochfrequenter Strahlung auf das vegetative Nervensystem kann vielseitige Auswirkungen zeigen. Von Allergien, Hautausschlag, Muskelverspannungen über Kopfschmerzen bis hin zu unkontrolliertem Zellwachstum.

 

Weitergehende Information finden sie bei Heilpraktikern und Ärzten, die sich auf dieses Fachgebiet spezialisiert haben.

Literatur

Oschman J. L. 2000: Energy Medicine. The Scientific Basis. Churchill Livingstone

Sisken B.F., Walker j. 1995, Therapeutic aspects of electromagnetic filds for soft-tissue healing.

Bassett C.A.L. 1995 Bioelectromagnetics in the service of medicine.

HRV-Messungen: https://www.defibrillator-deutschland.com